Was wir wollen

Seit vielen Jahren wälzt sich eine Verkehrslawine durch Essling und Aspern zur Südost – Tangente. Damals wurde zur Entlastung der Esslinger Hauptstraße durch die Asphaltierung der Grohmanngasse eine Ausweichroute durch die Lobau geschaffen, die sich rasch zum Autobahnzubringer ersten Grades entwickelt hat.

Die Menschen in diesem Gebiet leben seither in einer Lärmhölle , wo über 16 Stunden täglich der gesetzlich vorgeschriebener Höchstwert weit überschritten wird und und die Lärmbelastung mit gemessenen 70 – 97,4 dB hoch im gesundheitsschädlichen Bereich liegen.
Durch tausende Autos täglich wurde und wird auch die Natur nachhaltig geschädigt. Die Wildtiere entlang des Naturschutzgebietes sind zum Großteil ausgerottet, es gibt in der oberen Lobau seit Jahren keine Hasen mehr, der Rehbestand ist massiv dezimiert, überfahrene Marder, Hunde, Katzen und sogar Dachse säumen die Straßen.
Wir wollen erreichen, dass dieser Schleichweg durch gegenläufige Einbahnsysteme für den Durchzugsverkehr unattraktiv wird, sodass auch in den Gärten und Häusern entlang dieses „Autobahnzubringers“ durch das Siedlungs- und Erholungsgebiet Lobauvorland wieder umgebungsübliche Lebensbedingungen herrschen.